Gastgewerbe

Das Verpackungsgesetz in der Gastronomie

Ab dem 01.01.2023 soll eine Regelung zu Mehrwegbehältnissen in der Gastronomie in Kraft treten.
Am 20.01.2021 hat das Bundeskabinett Neuregelungen – eingebracht durch die Bundesumweltministerin – im Verpackungsgesetz beschlossen. Sie sollen dazu beitragen Abfälle zu vermeiden, Rohstoffe zu sparen und die Umwelt zu schonen.
Ab 2023 soll eine Regelung zu Mehrwegbehältnissen in der Gastronomie in Kraft treten. Damit wird die EU-Verpackungsrichtlinie, die bereits seit 2019 in Kraft ist, umgesetzt.
Caterer, Lieferdienste und Restaurants sind dann verpflichtet, auch Mehrwegbehälter als Alternative zu Einwegbehältern für Essen und Getränke zum Mitnehmen und Bestellen anzubieten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen künftig die Wahl zwischen To-Go-Einwegverpackungen und Mehrwegverpackungen haben.
Eine Ausnahme soll es für kleine Betriebe geben – etwa Imbissbuden – mit maximal fünf Beschäftigten und maximal 80 Quadratmetern Verkaufsfläche: sie sollen ihrer Kundschaft Speisen und Getränke auch in mitgebrachte Behälter abfüllen können. Auf diese Möglichkeit sollen sie ihre Kundschaft deutlich hinweisen. (Quelle: DIHK)
Weitere Informationen zu diesem Thema, finden Sie auf der Seite Verpackungsgesetz.