Fachkräftesicherung

Teilqualifikation mit IHK-Kompetenzfeststellung

Die Teilqualifikation ist ein Angebot verschiedener IHKs für Menschen über 25 Jahre ohne einen formalen Berufsabschluss.

Was sind Teilqualifikationen?

Teilqualifikationen sind abgegrenzte und bundesweit standardisierte Ausbildungsbausteine innerhalb eines Berufsbildes und decken in der Summe einen Beruf ab. Eine Teilqualifikation stellt die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt sicher. Sie findet über einen längeren aus Theorie- und Praxisphasen bestehenden Zeitraum hinweg statt und ermöglicht über eine Externen-Prüfung den Erwerb eines Berufsabschlusses. Teilqualifikationen sind einzeln zertifizierbar und auf dem Arbeitsmarkt verwertbar.
Teilqualifikationen orientieren sich an geordneten Ausbildungsberufen.
© IHK Aachen
Die IHK Köln bietet zurzeit in fünf verschiedenen Berufen Kompetenzfeststellungen für die Teilqualifikation an:
Über das Jobcenter können die Interessenten die Bildungsgutscheine für das entsprechende Berufsbild beantragen. Das Jobcenter steuert dann den Zugang zu weiteren Qualifizierungsmodulen.

Wie werden Teilqualifikationen bewertet und von wem?

Bewertet werden die Teilqualifikationen, indem die Teilnehmenden eine Kompetenzfeststellung vor der IHK Köln absolviert. Am Ende jeden Bausteines meldet der Vorbereitungsträger die Teilnehmenden bei der IHK zu einer Kompetenzfeststellung an. Die Kompetenzfeststellung orientiert sich an den Inhalten der einzelnen Teilqualifikation und stellt die berufliche Kompetenz in dem jeweiligen Bereich des Ausbildungsbausteines fest. Der Qualitätsanspruch an das Verfahren ist hoch, da er sich am Niveau der Ausbildungsberufe orientiert.
Nach dem erfolgreichen Absolvieren aller Kompetenzfeststellungen eines Berufsbildes können sich die TeilnehmerInnen für die Zulassung zur Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf anmelden.
Weitere Informationen zur Teilqualifikation:
Kölner Bildungsmodell – Schritt für Schritt zum Berufsabschluss