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Hinweise zu REACH

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) weist Unternehmen darauf hin, dass sie ihre Registrierungsdossiers unter REACH - nach Maßgabe der letzten Umsetzungsvorgaben seit Dezember 2020 unter konkreten Fristen – regelmäßig überprüfen und aktualisieren sollten. Diese werden demnach nun vermehrt kontrolliert.
Darüber hinaus richtet die ECHA am 16. November 2021 ein Webinar (“Completeness checks of chemical safety reports - practical advice“) aus.
  • Ein erster Schwerpunkt der gemeinsam mit nationalen Behörden durchgeführten Kontrollen soll laut ECHA auf Dossiers mit Bezug zu zulassungspflichten SVHCs (besonders besorgniserregenden Stoffen) unter REACH liegen.
  • Die ECHA begann nach eigenen Angaben im März 2021 mit der Vollständigkeitsprüfung der Chemical Safety Reports. Das Webinar der ECHA im November soll dazu dienen, erste Eindrücke wiederzugeben und Hilfestellungen für Unternehmen zu geben, wie die Anforderungen erfüllt werden können. Das Webinar soll am 16. November 2021 um 10.00 Uhr auf der Website der ECHA verfügbar sein.
Quelle: DIHK

REACH: Kandidatenliste erweitert

Wie die Europäische Chemikalienagentur am 8. Juli 2021 mitteilt, ist die sogenannte Kandidatenliste im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH um acht Stoffe erweitert worden. Damit umfasst die Liste nun 219 sogenannte besonders besorgniserregendes Stoffe (SVHCs).
Die betroffenen Stoffe kommen laut Mitteilung der ECHA etwa in Kosmetika, Polituren, Gummi oder Textilien, ferner in Lösemitteln, Flammschutzmitteln oder bei der Herstellung von Kunststoffprodukten zum Einsatz.

Für betroffene Unternehmen gehen damit ab der bezüglichen Konzentrationsgrenze der Stoffe etwa Informations- und Notifizierungspflichten, ferner Meldepflichten zur SCIP – Datenbank einher.
 
Quelle: DIHK

REACH: neue Informationsanforderungen

Laut der ECHA hat die EU-Kommission bestimmte Informationsanforderungen an Unternehmen zur Stoffregistrierung unter REACH überarbeitet. Die Veränderungen werden im Januar 2022 einsetzen. Unternehmen sollten entsprechende Vorbereitungen treffen.
Die Aktualisierung der REACH-Anhänge konkretisiert laut ECHA-Mitteilung die Informationen, die Unternehmen in Stoffregistrierungen übermitteln müssen. Die Bewertungen der ECHA sollen dadurch transparenter und berechenbarer werden. Das Gesetz gilt ab dem 08. Januar 2022. Die ECHA will hierzu gen Jahresende weitere Hilfestellungen für Unternehmen veröffentlichen.
In dieser Mitteilung der ECHA finden Sie weitere Informationen  zu diesem Thema.
Quelle: DIHK

REACH und Chromtrioxid: Neues Meldeformat der ECHA

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat nach eigener Mitteilung ein neues Meldeformat zum Kontrollbericht u. a. bestimmter Emissionen von Chromtrioxid für Unternehmen (spez. Downstream User) der Beschichtungs- und Oberflächenbehandlungsindustrie veröffentlicht. Verschiedene Überwachungen und Berichte an die ECHA sind Bestandteil von Zulassungsentscheidungen zu Chromtrioxid.
Betroffen sind demnach - neben Werten des Arbeitsschutzes - Emissionen in Abwasser und Luft. Das Meldeformat ist laut Mitteilung der ECHA v. a. auf die Downstream User zugeschnitten, die unter den Zulassungsentscheidungen C(2020)8797 (CTAC) und C(2020)8735 (REACHLaw Ltd) agieren. Ebenfalls weist die ECHA in ihrer Mitteilung bereits auf den ersten bezüglichen Fristablauf am 18. Dezember 2021 hin.
Das Meldeformat der ECHA finden Sie auf der Webseite der ECHA .

RoHS: Ausnahmeregelung zur Verwendung von Phthalaten in Ersatzteilen für medizinische Geräte angenommen

Die EU-Kommission hat am 11. August 2021 eine Delegierte Richtlinie für bestimmte Ersatzteile bei medizinischen Geräten im Rahmen der RoHS-Richtlinie 2011/65/EU angenommen. Betroffene Ersatzteile können damit bestimmte Phthalate (DEHP, BBP, DBP oder DIBP), etwa als Weichmacher, enthalten.  
Die Mitteilung der EU-Kommission enthält genaueren Informationen.