Pressemeldung, 05. Februar 2021

Wirtschaftsvertreter danken den Helfern in der Corona-Pandemie

„Wir danken dem Landrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kreisverwaltung, ebenso wie den weiteren beteiligten Institutionen, die vor Ort mit hohem Einsatz dafür sorgen, dass wir möglichst schnell aus der jetzigen Situation herauskommen“, so Michael Volkmann, Geschäftsführer der brüneo – Gesellschaft für gute Geschäfte mbH und Vorsitzender der Beratenden Versammlung Rhein-Erft der IHK Köln.
In der virtuellen Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums der IHK Köln hatte Landrat Frank Rock den 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die aktuelle Corona-Situation im Rhein-Erft-Kreis berichtet und dabei auch erläutert, dass das Impfzentrum im Hürth Park startklar ist und den Durchlauf weiter erhöhen kann, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht.
„Natürlich drängen die Unternehmerinnen und Unternehmer im Rhein-Erft-Kreis darauf, dass das Impfzentrum mit voller Power seine bis zu 2.500 möglichen Impfungen pro Tag durchführen kann“, unterstreicht Thorsten Zimmermann, Leiter der Geschäftsstelle Rhein-Erft der IHK Köln. „Jeder Tag mehr in der aktuellen Situation vergrößert die Schäden für die regionale Wirtschaft und erschwert das Durchstarten nach Ende der Pandemie. Es ist daher sehr ernüchternd, dass erst mal nur 1.800 Impfdosen pro Woche zur Verfügung stehen. Dies hat aber nichts mit der Arbeit hier im Kreis zu tun“, ergänzt Zimmermann.
Die Corona-Pandemie prägte die ersten 100 Tage der Amtszeit des Landrats. Landrat Rock und die Unternehmerinnen und Unternehmer stimmten überein, dass weitere wichtige Weichenstellungen für die Wirtschaft, vor allem der Strukturwandel im Rheinischen Revier, der Ausbau von Infrastruktur und die Bereitstellung von Gewerbeflächen dabei jedoch nicht in den Hintergrund treten dürften.

Lage auf dem Ausbildungsmarkt angespannt

Weiteres Thema der Sitzung war die Situation auf dem Ausbildungsmarkt. Mit einem Rückgang von unter vier Prozent im Vergleich von 2020 mit 2019 ist der Rhein-Erft-Kreis bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen bislang mit einem blauen Auge durch die Krise gekommen. „Wir appellieren an alle Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis, in ihren Engagements für die duale Ausbildung nicht nachzulassen, auch wenn die Werbung unter den Jugendlichen in der aktuellen Pandemie umso schwieriger ist“, sagte Volkmann. „Wir freuen uns, dass sich auch Landrat Rock gemeinsam mit uns für die duale Ausbildung stark macht.“