Pressemeldung, 29. Januar 2021

Wermelskirchener Wirtschaft diskutiert mit Bürgermeisterin

Das Wirtschaftsgremium Wermelskirchen der Industrie- und Handelskammer zu Köln hatte in einer virtuellen Sitzung Bürgermeisterin Marion Lück erstmals nach ihrer Wahl zu Gast. Lück betonte, wie wichtig ihr der Austausch mit den örtlichen Unternehmerinnen und Unternehmern ist.
Als Hauptaufgaben nannte sie die Mobilitätswende, die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den städtischen Haushalt, den Breitbandausbau in Gewerbegebieten, aber
auch die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen. Glücklicherweise sei Wermelskirchen bislang vergleichsweise gut durch die Krise gekommen, was dem gesunden Branchenmix und der guten industriellen Basis zu verdanken sei.

Mobilitätswende, finanzielle Auswirkungen der Corona-Pandemie,  Breitbandausbau und Gewerbeflächen als Hauptaufgaben

„Wir möchten Bürgermeisterin Lück gerne bei den Herausforderungen der Stadtentwicklung unterstützen und bieten hierzu unsere Expertise an“, betont Michael Flanhardt, Geschäftsführer der Rasspe Systemtechnik GmbH und Vorsitzender des Gremiums. „Selbstredend müssen dabei die Interessen der örtlichen Wirtschaft berücksichtigt werden, um Wermelskirchen zukunftsfähig aufzustellen.“
Positiv überrascht wurden die Anwesenden durch Zahlen vom Ausbildungsmarkt. So verzeichnen die Unternehmen in Wermelskirchen nur einen sehr geringen Rückgang der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse, während pandemiebedingt sowohl in der Region als auch im bundesweiten Durchschnitt deutlich weniger Ausbildungsverträge unterzeichnet wurden. Dennoch möchten die Unternehmerinnen und Unternehmer die Ausbildungsaktivitäten in Wermelskirchen noch erhöhen. Das IHK-Wirtschaftsgremium und die Stadt vereinbarten, eine Kampagne zur Ausbildung zu starten. Die ersten Ideen hierzu sollen nun weiter vertieft werden.

Suche nach Fachkräften bleibt eine der größten Herausforderungen der Wirtschaft

„Trotz der Corona-Pandemie bleibt die Suche nach Fachkräften eine der größten Herausforderungen der Wirtschaft“, betont Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, die das Wirtschaftsgremium geschäftsführend betreut. „Selbst auszubilden ist für die Betriebe nach wie vor das Mittel der Wahl, um auch in Zukunft mit passend qualifizierten Mitarbeitenden das eigene Unternehmen voranzubringen.“