Pressemeldung, 31. Mai 2021

Unternehmen des IHK-Wirtschaftsgremiums Leverkusen bereiten Impfen durch Betriebsärzte vor

Das Wirtschaftsgremium Leverkusen der Industrie- und Handelskammer zu Köln diskutierte in seiner jüngsten virtuellen Sitzung über den Start der Impfungen durch die Betriebsärzte. Bei vielen Unternehmen laufen die Vorbereitungen auf die Impfungen durch die Betriebsärzte, die ab dem 7. Juni in die Impfkampagne einsteigen können, auf Hochtouren.
„Wir setzen mit unseren Unternehmen alles daran, dass die Impfungen voranschreiten und wir unsere Belegschaften vor dem Virus schützen können“, so Natalie Kühn, Geschäftsführerin der SK-Elektronik GmbH und Vorsitzende des Gremiums. „Vor allem im produzierenden Gewerbe, wo wir die Beschäftigten nicht ins Homeoffice schicken können, erhöht die Impfung die Sicherheit der Mitarbeitenden.“
Außerdem stand das Thema wirtschaftsfreundliche Standortbedingungen auf der Tagesordnung. So sprachen sich Oberbürgermeister Uwe Richrath und Wirtschaftsförderer Markus Märtens, beide ständige Gäste im Wirtschaftsgremium, dafür aus, die Gewerbe- und Industrieflächen im Stadtgebiet auch nach möglichen Betriebsschließungen nicht mit anderen Nutzungen zu überplanen. Bei den Unternehmerinnen und Unternehmern ernteten beide dafür viel Lob. „Wir brauchen Industrie- und Gewerbeflächen für die Entwicklung der Leverkusener Unternehmen mit Erweiterungsbedarf, aber auch für die Ansiedlung neuer Betriebe am Standort“, sagt Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, die das Wirtschaftsgremium geschäftsführend betreut. „Der Stadtrat sollte sich zum Industriestandort bekennen und der Versuchung widerstehen, die wenigen noch verfügbaren Industrie- und Gewerbeflächen in Wohngebiete umzuwandeln.“

Schwerpunktthema Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in und um Leverkusen

Ein weiterer Schwerpunkt des virtuellen Treffens lag auf dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in und um Leverkusen. Das Gremium fordert eine bedarfsgerechte Infrastruktur für die Wirtschaft: „Zwar hat der Individualverkehr durch die Corona-Pandemie etwas abgenommen, der Wirtschaftsverkehr hingegen wird in den nächsten Jahren noch deutlich zulegen“, so Natalie Kühn zur Notwendigkeit eines Ausbaus der Infrastruktur. „Um im Wettbewerb mit anderen Standorten bestehen zu können, ist die Erreichbarkeit unserer Unternehmen von großer Bedeutung.“ Dabei betont sie zugleich, dass beim Ausbau der Infrastruktur sämtliche Verkehrsträger berücksichtigt werden müssen und der Fokus auf alternative Antriebsarten gelenkt werden sollte.