Pressemeldung_2. Juli 2021

Verbot für viele Einwegverpackungen gilt ab 3. Juli 2021

Ab dem 3. Juli 2021 sind in der EU viele Einwegverpackungen für Nahrungsmittel verboten, darunter Einweggeschirr, Plastiktrinkhalme und alle Verpackungen aus Styropor, wie sie häufig von Lieferservices verwendet werden.
Zwar bleiben Coffee-to-go-Becher, die unter anderem Kunststoff, aber kein Styropor enthalten, erlaubt – aber die Reduzierung dieses Mülls ist und bleibt ein wichtiges Ziel. Außerdem müssen diese Becher künftig Kennzeichnungen tragen, die vor Umweltschäden durch Plastik warnen und Verbraucher*innen über die richtige Entsorgung informieren.
Allein in Köln wandern täglich rund 180.000 Coffee-to-go-Becher in den Müll. Die IHK Köln hat deshalb gemeinsam mit den Abfallwirtschaftsbetrieben der Stadt Köln und weiteren Partnern schon vor drei Jahren eine Initiative zur Reduzierung dieses Abfalls gestartet. Auf der Website coffee.to.go.koeln sind inzwischen rund 240 Verkaufsstellen verzeichnet, die Mehrwegbecher anbieten. Auf einer interaktiven Karte lassen sich problemlos entsprechende Cafés, Kioske, Supermärkte oder Bäckereien in der Nähe finden. Viele Anbieter gewähren bei Verwendung eines Mehrwegbechers sogar einen Preisnachlass.
„Die aktuellen Maßnahmen sind wichtige Schritte für den Schutz der Meere und die Schonung von Ressourcen. Auf lokaler Ebene möchten wir dazu beitragen, dass die Menge an Plastikmüll deutlich sinkt“, sagt Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin Innovation und Umwelt der IHK Köln.
Der DIHK informiert in einem Merkblatt darüber, was Unternehmen künftig zu beachten haben.