Pressemeldung, 9. April 2021

Kölns Wirtschaft ideal für Modellprojekt

Die IHK Köln begrüßt die Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln als Modellstadt für die Erprobung von Öffnungsstrategien auszuwählen.
Dazu sagt Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln:
„Köln ist als größte Stadt Nordrhein-Westfalens mit einem breiten Branchenmix und motivierten, kreativen Unternehmen ideal für ein solches Modellprojekt geeignet. Gerade unsere Mitgliedsunternehmen aus den von der Pandemie besonders betroffenen Branchen brauchen Perspektiven und wollen endlich wieder öffnen. Hygiene- und Testkonzepte sowie digitale Lösungen liegen vor und sollten nun endlich in der Praxis erprobt werden. Wir verstehen daher nicht, weshalb es bei uns erst Ende April losgehen soll. Es wäre für die gesamte Wirtschaft gut, wenn wir in Köln zeitnah neue Erkenntnisse für branchenweite Wiedereröffnungen gewinnen würden.“

Frühzeitige Kommunikation mit Kommunen im Umland wichtig

Wichtig für das Modellprojekt sei auch, auf eine ausgewogene Branchenbeteiligung zu achten, sagt Dr. Ulrich Soénius, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Köln. Neben der Gastronomie und dem Einzelhandel sei das Modellprojekt für weitere Branchen attraktiv, die bisher nicht von Lockerungen profitiert haben, also etwa das Veranstaltungswesen und die Kultur- und Kreativwirtschaft. „Diese Branchen sind in Köln stark präsent und wichtig für den Wirtschaftsstandort. Das Modellprojekt ist hier deshalb genau richtig angesiedelt.“ Grundsätzlich sollte die Stadt Köln  – auch im Sinne der Zusammenarbeit in der Region – die vorgesehenen Maßnahmen und die Erkenntnisse frühzeitig gegenüber der Stadt Leverkusen und den umliegenden Kreisen kommunizieren.