Pressemeldung 08.11.2021

Corona-Zahlen: IHK Köln fordert sofortiges Handeln der Politik - Erneuter Lockdown muss verhindert werden

Angesichts der steigenden Infektionszahlen fordern IHK-Präsidentin Dr. Nicole Grünewald und Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Vetterlein klare Entscheidungen und nachvollziehbare Regeln.
„Inzwischen ist es auch durch die Erfahrungen in anderen Ländern offensichtlich, dass eine dritte Impfung für alle erforderlich ist. Die Gesundheitsminister sollten daher jetzt eine Auffrischungsimpfung für alle ermöglichen, die dies wollen. Dazu gehört neben der engen Zusammenarbeit mit den Kommunen auch, dass die Stiko die Auffrischungsimpfung auch für unter 70-Jährige empfiehlt, damit die Hausärzte handeln können,“ so Nicole Grünewald. „Wir brauchen jetzt eine klare Ansage, der Taten folgen müssen. Das Gesundheitssystem gelangt gerade erneut an seine Grenzen. Das hat schon einmal dazu geführt, dass viele unserer Unternehmen schließen mussten oder nur noch begrenzt wirtschaften konnten. Das darf nicht wieder passieren, denn viele der betroffenen Unternehmen sind nach den Lockdowns 2020 und 2021 noch nicht wieder voll auf den Beinen. Die Lage spitzt sich gerade zu. Deshalb muss jetzt dringend entschieden und gehandelt werden!“

Die IHK-Spitze fordert zusätzlich die Einführung einer 3G-Regel am Arbeitsplatz, wie sie in anderen Ländern bereits mit Erfolg praktiziert werde. „Unternehmen müssen in der Lage sein, den Impfstatus der Mitarbeitenden nachzuvollziehen. Nur so kann Personal sicher und ohne unnötige Risiken eingesetzt werden“, erläutert Uwe Vetterlein. Außerdem sollten bundesweit wieder kostenlose Schnelltests angeboten werden. „Die Beendigung dieses wichtigen Instruments zur Bekämpfung der Pandemie ist wohl angesichts der aktuellen Zahlen vorschnell erfolgt“, so Grünewald und Vetterlein.