Pressemeldung 08.10.2021

Rheinisches Wirtschaftsarchiv steht vor großen Aufgaben

Dr. Ulrich S. Soénius stellt RWWA als Informationsdienstleister für Unternehmen, Kammern und Verbände neu auf

Wie werden zukünftige Generationen Informationen über die Wirtschaftskrise während der Pandemie erhalten? Wie können in Zeiten von Social Media relevante Informationen für die Zukunft gespeichert werden? Archive sind unersetzliche Dokumentations- und Forschungseinrichtungen, die vor genau diesen Herausforderungen stehen. Dies gilt besonders für die Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv, dem führenden und ältesten Wirtschaftsarchiv in Deutschland. Die Digitalisierung von Unterlagen, Fotos und Filmen, die Beratung von Unternehmen, Kammern und Verbänden zur Erhaltung des kollektiven Gedächtnisses ist neu zu denken und zu ordnen. Hinzu kommt die steigende Nachfrage nach digitalen Unterlagen. Im vergangenen Jahr hat das RWWA beispielsweise ein erstes Projekt zur elektronischen Langzeitarchivierung bei Industrie- und Handelskammern gestartet, das in Zukunft auf ein sicheres Fundament gestellt werden soll.

Der Vorstand der Stiftung RWWA hat daher Herrn Dr. Ulrich S. Soénius gebeten, sich diesen Aufgaben mit seiner vollen Arbeitskraft zu widmen, damit der Stiftungszweck und die gesetzlichen Aufgaben vollständig erfüllt werden können. Soénius gehört als Direktor des RWWA seit über zwanzig Jahren in Personalunion auch zur Geschäftsführung der IHK Köln. Dort wird er zum 1. November 2021 ausscheiden und sich von diesem Zeitpunkt an vornehmlich den Aufgaben als Direktor und Vorstandsmitglied der Stiftung RWWA widmen.