Gründung

Businessplan – Der Klassiker

Ein Businessplan hilft, die eigenen Gedanken zu strukturieren, die Fülle an Informationen zu verarbeiten und die Geschäftsidee vorab "durchzurechnen". Suchen Sie nach einer Finanzierung durch Banken oder Investoren oder wollen Sie bestimmte Fördermittel beantragen, ist ein Businessplan in der Regel sogar Pflicht.
Erscheint der Sprung von der Geschäftsidee zum ausformulierten Businessplan zu groß, bieten sich zunächst andere Methoden wie z.B. das Business Model Canvas an, insbesondere wenn sich während der Entwicklung Ihres Geschäftskonzepts noch viele Aspekte Ihrer Gründung ändern können.
Unsere Angebote an Sie:
  • In unserer Broschüre „Der Einstieg für Ihr erfolgreiches Unternehmen“ informieren wir Sie über Aufbau und Inhalt eines Businessplans und über Themen, über die jeder Gründer im Rahmen des eigenen Gründungsvorhabens zumindest einmal nachgedacht haben sollte.
  • Konkrete Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans bieten wir Ihnen außerdem in unserer Gründungswerkstatt. Auf dieser Online-Plattform können Sie Ihren Businessplan nach einem vorgegebenen Raster schreiben, die Finanzkalkulationen erstellen und Ihre Fragen an uns richten. Am Ende können Sie den Businessplan formatiert ausdrucken oder als PDF-Datei an Gesprächspartner versenden.
  • Für die finanziellen Kalkulationen können Sie als Alternative auch auf unser Gründungstool, eine halbautomatisch rechnende Kalkulationsdatei, zurückgreifen.
  • Und wenn Sie unser Feedback zu Ihrem Businessplan möchten, so schalten Sie ihn einfach in der Gründungswerkstatt für uns frei oder senden Sie ihn uns per E-Mail zu, verbunden mit Ihren konkreten Fragen, die wir Ihnen in dem Feedback oder in einer Beratung gerne beantworten.
  • Wer seinen Businessplan in einem Wettbewerb mit anderen Gründern mit Unterstützung weiterentwickeln und dabei eventuell auch ein Preisgeld gewinnen möchte, ist bei Businessplan-Wettbewerben gut aufgehoben. Wir sind dafür Mitglied der Initiative des NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V., der laufend solche Wettbewerbe durchführt. Auch unabhängig der Teilnahme am Wettbewerb können Gründende das NUK-Handbuch (Die 24. Auflage des NUK-Handbuchs ist da! | NUK Neues Unternehmertum Rheinland) nutzen um die einzelnen Kapitel des Businessplans zu erarbeiten und sich an Leitfragen zu orientieren.
  • Zur Erstellung des Businessplans werden Daten und Statistiken über Ihren Markt und Ihre Wettbewerber benötigt. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Recherche, z.B. nach Kaufkraftkennziffern oder Umsatzzahlen an.
Weitergehende Hilfen, wie z.B. das Schreiben Ihres Businessplans in Ihrem Auftrag, übernehmen freie Unternehmensberater oder Initiativen, wie z.B. die Wirtschaftssenioren.
Die folgenden Tipps dienen als erster Einstieg, um ein Gefühl für Businesspläne zu bekommen:
  • Der Umfang Ihres Businessplanes sollte zwischen zehn und 40 Seiten liegen. Planen Sie daher ein entsprechendes Zeitfenster für die Erstellung des Businessplanes in Ihre Gründungsvorbereitungen ein.
  • Ein gut ausgearbeiteter Businessplan sollte aktuell, aussagekräftig, klar gegliedert und formuliert sowie für den Leser optisch ansprechend gestaltet sein.
  • Achten Sie auf eine sachliche Darstellung Ihres Vorhabens. Es geht in einem Businessplan weniger um Eigenwerbung, sondern um eine mit Fakten überzeugenden Sichtweise.
  • Der Businessplan sollte für jeden Leser verständlich geschrieben sein. Achten Sie daher auf Ihre Sprachwahl. Fachausdrücke und eine zu technische Sprache erschweren das Lesen.
  • Ein Businessplan muss individuell ausgearbeitet sein. Erhältliche Muster erfüllen diesen Grad an Individualität in aller Regel noch nicht, sondern müssen auf Ihr konkretes Vorhaben angepasst werden.
  • Wenn Sie zunächst einen Businessplan für sich entwerfen wollen, dann achten Sie auf die unten dargestellte Reihenfolge! Sonst verliert man sich leicht in Details, Wiederholungen und einem falschen Aufbau.
  1. Geschäftsidee: Welches Produkt oder welche Dienstleistung will ich bieten?
  2. Kundschaft: Wem nützt mein Produkt oder meine Dienstleistung? Welche Kundenzielgruppen spreche ich damit an? Wieviel Kundenpotential errechne ich daraus?
  3. Wettbewerb: Welche Konkurrenten bieten meinen Kundenzielgruppen das Gleiche oder etwas Ähnliches an? Was bedeutet das für mein Marktpotential?
  4. Marketing und Vertrieb: Mit welchen Maßnahmen mache ich meine Kundenzielgruppen möglichst vor meiner Konkurrenz auf mich aufmerksam und überzeuge sie von meiner Leistung?
  5. Nach diesen vier Schritten folgen die Ausführungen über das Unternehmen (Team, Organisation, Rechtsform usw.), abschließend gefolgt von den Finanzplanungen.
Bei weiteren Fragen zum Businessplan oder einem Businessplan-Check sprechen Sie uns gerne an!