Fluthilfe

Fluthilfe: Antragsformular und -verfahren

Um Mittel aus der „Aufbauhilfe 2021“ zu erhalten, müssen betroffene Unternehmen den Schaden von einem Gutachter dokumentieren lassen, ihren Antrag von der zuständigen IHK prüfen lassen und diesen anschließend bei der NRW.BANK einreichen. Der Antrag sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite der NRW-Bank unter “Formulare und Merkblätter” eingestellt. Details zum Antragserfahren finden Sie nachstehend.

Erleichterungen in der Aufbauhilfe für Unternehmen

  • Gutachterkreis erweitert
  • Antragsplitting möglich
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wofür können Hilfen beantragt werden?

Mit der Aufbauhilfe können insbesondere Sachschäden an betroffenen Betriebsgebäuden und Betriebsmitteln kompensiert werden. Dabei werden vorrangig die Reparaturkosten finanziert. Für den Fall, dass eine Reparatur nicht möglich oder gewollt ist, kann der Zeitwert ersetzt werden. Damit ist der Gebrauchmarktwert (z.B. von Maschinen) gemeint. Zusätzlich können auch in Folge der Flutkatastrophe erlittene Einkommenseinbußen erstattet werden. Diese finden bis Januar 2022 Berücksichtigung.

Dreistufiges Antragsverfahren

  1. Voraussetzung für die Bewilligung der Aufbauhilfe ist die Vorlage von entsprechenden Gutachten, sodass die entstandenen Schäden dokumentiert und nachvollziehbar sind. Die durch entsprechende Gutachten ermittelten Schäden werden in einer Höhe von bis zu 80 Prozent kompensiert. In besonderen Härtefällen ist sogar eine Erstattung von bis zu 100 Prozent möglich. Dazu zählen auch die Kosten für die Gutachten. Mit dem Wiederaufbau darf bereits vor der Antragstellung begonnen werden. Hier finden Sie eine Übersicht der zuständigen Sachverständigen
  2. Im nächsten Schritt werden alle benötigten Dokumente mit dem ausgefüllten Antrag an Ihre zuständige IHK ( IHK-Finder) gesendet. Die jeweilige IHK überprüft, ob die Unterlagen vollständig und plausibel sind. Dabei wird unter anderem die Identität und die tatsächliche Betroffenheit des Antragstellers geprüft.
  3. Nach Abschluss dieser Prüfung erhalten Sie ihre Unterlagen zurück. Diese können Sie dann auf einem Upload-Portal der NRW.Bank hochladen. Die NRW.Bank entscheidet schließlich über die Bewilligung Ihres Antrags und zahlt die Mittel aus.
Sofern Sie Hilfe beim Ausfüllen der Formulare benötigen, steht Ihnen Ihre IHK gerne zur Seite. Gerne klären wir Sie auch darüber auf, welche weiteren Unterlagen (z.B. Gutachten von Sachverständigen über die Schadenshöhe) Sie dem Antragsformular beifügen müssen. 
WICHTIG: Vor Beginn des Wiederaufbaus müssen die entstandenen Schäden gründlich für die Gutachterinnen und Gutachter dokumentiert werden! Weitere Informationen finden Sie auch auf der  Internetseite des Landes NRW.
Grafik: Aufbauhilfe für Unternehmen: Einzureichende Unterlagen
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