IHK24

Konstruktionsmechaniker/-in

Nach der Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe sowie der Mechatroniker/innen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bereinigte Neufassungen für die drei entsprechenden Ausbildungsordnungen erstellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Grundlagen dafür sind die Änderungsverordnungen vom 7. Juni 2018. 
Aufgaben
Konstruktionsmechaniker/-innen gibt es nicht nur im Autobau. Überall dort, wo es um die Herstellung, den Umbau und die Instandhaltung von Konstruktionen aus Stahl oder Metallbau geht, finden sie ihr Arbeitsfeld. Erst durch sie werden Träume vom Aussehen der Dinge wahr. Denn Konstruktionsmechaniker/-innen sägen und schneiden Einzelteile von Hand und maschinell zurecht, formen und biegen die Bauteile und fügen sie beispielsweise mit Schrauben oder Schweißnähten zusammen.
In der Fahrzeugindustrie sind Konstruktionsmechaniker diejenigen, die unter anderem aus Feinblech die dünnen Karosserieteile für die Fahrzeuge fertigen. Schneiden und Formen der Einzelteile gehören ebenso zum Job wie die Endmontage. Auch im Aufzugsbau werden Konstruktionsmechaniker/-innen eingesetzt. Dort bauen sie hydraulische und pneumatische Systeme nach Schaltplänen und prüfen die Funktionen.
Ein/eine Konstruktionsmechaniker/in lernt in der Ausbildung schweißen, löten, drehen und hobeln, er oder sie kann am Ende der Ausbildung nach Entwürfen der Ingenieurinnen und Ingenieure Konstruktionspläne zeichnen, die Konstruktionen bauen, instand halten, ändern und anpassen.

Ausbildungsordnung und Rahmenplan

Betrieblicher Rahmenplan

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Berufsschulen