Wirtschaftsgremium diskutiert mit neuem Bürgermeister

Pressemitteilung 5. November 2020: Unternehmen begrüßen geplante Steuersenkung in Bergisch Gladbach

Das Wirtschaftsgremium Bergisch Gladbach der Industrie- und Handelskammer zu Köln diskutierte in seiner jüngsten Sitzung, die aufgrund der Corona-Beschränkungen erstmals virtuell stattfand, intensiv mit dem neu gewählten Bürgermeister Frank Stein. Stein betonte dabei, wie wichtig die lokale Wirtschaft mitsamt den Arbeitsplätzen vor Ort für die Stadt sei. Nach seiner Ansicht könnten auf dem Zanders-Gelände noch weitere hinzukommen. „Wir freuen uns über die offene und konstruktive Diskussion mit Herrn Stein“, sagt Fred Arnulf Busen, stellvertretender Vorsitzender des Gremiums und Geschäftsführer der Polytron Kunststofftechnik GmbH & Co. KG. „Auch wenn man sich nicht immer einig ist, helfen klare Aussagen von Seiten der Politik und Verwaltung für die Planungssicherheit in unseren Unternehmen.“

Positiv aufgenommen von der Wirtschaft wurde das Ansinnen Steins, im Haushalt 2021 eine einmalige Senkung der Grundsteuer B vorzusehen, um sowohl die Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Unternehmen in Bergisch Gladbach finanziell zu entlasten. Einigkeit herrschte auch bei der Notwendigkeit einer guten Breitbandanbindung, die durch viele Mitarbeitende im Homeoffice noch gewachsen ist.

Kontrovers diskutiert hingegen wurde die Idee einer Straße auf dem Bahndamm, die Stein ablehnt. Vertreter des Autobahnzubringer e.V., die auch Mitglied im Wirtschaftsgremium sind, versuchten Stein mithilfe einer Visualisierung von der Notwendigkeit zu überzeugen und verwiesen in diesem Zusammenhang auf die Befragung der Bürger, in der eine Mehrheit für eine Straße auf dem Bahndamm votiert hat. „Die Verkehrssituation in Bergisch Gladbach ist an der Belastungsgrenze“, sagt Eva Babatz, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg, die das Gremium geschäftsführend betreut. „Die Unternehmen benötigen eine leistungsfähige Infrastruktur. Dafür sind in einem
intelligenten Verkehrsmix auch Straßen notwendig, um Güter schnell und sicher zu transportieren. Wir fordern daher ein gesamtstädtisches Verkehrskonzept, das zu spürbaren Verbesserungen der Situation führt.“

Darüber hinaus berichtete Gremiumsmitglied Bernhard Graner-Sommer, Geschäftsführer der Graner + Partner Ingenieure GmbH, erstmals in seiner Funktion als Vizepräsident der IHK Köln über den Wunsch des Kammerpräsidiums um Präsidentin Dr. Nicole Grünewald, der Region außerhalb Kölns ein stärkeres Gewicht in der IHK zukommen zu lassen. „Wir freuen uns über jede Unterstützung seitens der IHK für Bergisch Gladbach und den Rheinisch-Bergischen Kreis“, resümierte Busen.



Werner Grosch Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1650 0221 1640-1690 werner.grosch@koeln.ihk.de

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