IHK Köln begrüßt Gründung der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH

Positiver Effekt für regionale Wirtschaft erhofft

Der Wirtschaftsausschuss der Stadt Köln berät am kommenden Freitag (16.11.) über die Vorlage der Stadtverwaltung zur Gründung der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH.  

„Wir freuen uns, dass jetzt der Start der Wirtschaftsförderungs-GmbH unmittelbar bevorsteht, nachdem im Dezember 2017 der Grundsatzbeschluss gefasst wurde “, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. „Die vorgesehenen Aufgaben erfüllen im Wesentlichen unsere Vorstellungen über die künftige Arbeit der Gesellschaft und wir erhoffen uns einen positiven Effekt auf die regionale Wirtschaft." 

Die dort genannten Schwerpunkte, wie die Entwicklung und Stärkung von Startups, aber auch die Ansiedlungs- und Bestandspflege sind wichtige Aufgaben für die Zukunft. Die IHK Köln begrüßt, dass die Stadt 14,7 Mio. Euro als Betriebskostenzuschuss leisten will, von denen 3,3 Mio. Euro für den Vertrieb aufgewendet werden sollen. „Das Standortmarketing muss eindeutig gestärkt werden, das ist auch die Meinung vieler Unternehmen“, sagt Dr. Ulrich S. Soénius, stellv. Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln und Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik.

Die Vorlage sieht vor, dass die „Stabsstelle Wirtschaftsförderung“, Schnittstelle zwischen GmbH und Stadt, „unmittelbar dem für die Wirtschaftsförderung zuständigen Dezernat zugeordnet werden“ soll. Nach Ansicht der IHK sollte die Stabsstelle bei der Oberbürgermeisterin angesiedelt werden. „Wirtschaftsförderung ist Chefsache – ansiedlungswillige Unternehmen werden so gebührend empfangen und die Werbung für den Standort ist Aufgabe der Stadtspitze“, so Soénius. Ob die Gesellschaft einen Aufsichtsrat von 15 Personen benötigt, sollte offen diskutiert werden. Der vorgesehene Beirat wird begrüßt, es wäre jedoch besser, von vornherein Institutionen zu benennen, aus denen der Beirat gebildet werden soll. Die IHK Köln bietet ihre Mitarbeit im Beirat an. Etwas erstaunt nimmt die IHK zur Kenntnis, dass laut Vorlage diese noch nicht mit der Kommunalaufsicht abgestimmt zu sein scheint. „Es wäre besser gewesen, die Zustimmung der Bezirksregierung vor der öffentlichen Diskussion einzuholen."

Dr. Susanne Hartmann Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1600 0221 1640-1690 susanne.hartmann@koeln.ihk.de

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