#GemeinsamErfolgreich: Standort

Wir sichern die Attraktivität unserer Wirtschaftsregion für die Unternehmen

Die Region Köln ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Rund 150.000 Mitgliedsunternehmen beweisen das mit ihrer erfolgreichen Arbeit jeden Tag. Gleichzeitig stehen wir hier vor vielen Herausforderungen: Staus, Baustellen, mangelnde Gewerbeflächen, Bürokratie, Energiepreise und öffentliche Abgaben gehören dazu.

Gemeinsam mit Unternehmen haben wir 2019 das Thema Standort in den Fokus gerückt. Mit diesen Schwerpunkten werden wir uns in diesem Jahr befassen:

1. Erreichbarkeit

Wie gelangen Güter und Menschen zu den Unternehmen? Wie belasten Dieselfahrverbote, Baustellen, Staus und veraltete Infrastruktur den Wirtschaftsverkehr? Was kann der ÖPNV leisten? Mit diesen Themen befassen wir uns in diesem Jahr mit Ihnen gemeinsam tiefer. Dazu wird es Studien geben, Umfragen und interessante Ergebnisse, mit denen wir gegenüber Politik und Verwaltung gute Argumente finden.

Aber auch Eigeninitiative ist gefragt: Mit einer eigenen Beratung zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, dem passenden Zertifikatslehrgang und Mobilitätswochen für Betriebe im April. Seien Sie gespannt - vielleicht ist ja auch für Sie eine passende Alternative zum Auto dabei?

2. Flächenverfügbarkeit und das Umfeld von Unternehmen

Gewerbegebiete und Wohnbebauung stehen in den Ballungszentren der Region in Konkurrenz. Wir brauchen beides, damit der Wirtschaftsstandort zukunftssicher bleibt! Dazu ist interkommunale Zusammenarbeit gefragt und ein gemeinsames "Über-den-Tellerrand-schauen". Dies unterstützen wir 2019 weiter und berichten von aktuellen Ergebnissen.

Ein weiterer Punkt ist die Attraktivität von Gewerbegebieten. Wie gut sind sie an den ÖPNV angeschlossen? Dazu wird es gemeinsam mit der KVB eine Studie geben. Auch Sicherheit und Sauberkeit sind wichtige Standortfaktoren.

3. Energieversorgung und -kosten

Die drei IHKs des rheinischen Reviers - Aachen, Köln und Krefeld - stehen in engem Austausch mit der sogenannten Strukturkommission. Realistische Ausstiegspfade aus der Braunkohle und eine sinnvolle Beschleunigung des Netzausbaus sind gemeinsame Forderungen. Wichtig: Die internationale Wettbewerbsfähigkeit sollte nicht durch nationale Energiekosten beeinträchtigt werden.

Energiewende und Umweltschutz sollten an den Bedürfnissen der Unternehmen ausgerichtet sein und eine umweltverträgliche, sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung muss gewährleistet sein. Wir befinden uns in einer Industrieregion mit vielen energieintensiven Unternehmen, die einen großen Teil unseres Wohlstandes sichern. Ökologie und Ökonomie sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Daher fordern wir den Ausbau von regenerativen Energien, Stromtrassen und Energiespeichern.

4. Öffentliche Finanzen und Abgaben

Durch einen ständigen Dialog mit den kommunalen Vertretern, Veranstaltungen und Resolutionen setzen wir uns für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen in unserer Region ein. Im Fokus stehen bei uns in diesem Jahr die Realsteuer-Hebesätze. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass die Kommunalhaushalte von überschuldeten Gemeinden im Bezirk der IHK Köln nachhaltig saniert werden.

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Dr. Ulrich S. Soénius Standortpolitik/RWWA 0221 1640-4000 0221 1640-4090 ulrich.soenius@koeln.ihk.de