Sitzung des Wirtschaftsgremiums Rösrath

Köln, 23.11.2018. Das IHK-Wirtschaftsgremium Rösrath hat in seiner jüngsten Sitzung den Dauerbrenner Mobilität erörtert. Christoph Overs vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg informierte über die Installation von Mobilstationen im gesamten Verbundgebiet. Zwei dieser Verknüpfungspunkte unterschiedlicher Verkehrsträger werden in Rösrath errichtet. Dezernent Christoph Herrmann erläuterte die geplanten Maßnahmen am Rösrather Bahnhof, wo neben den bestehenden Einrichtungen zusätzliche Fahrradabstellplätze, Flächen für CarSharing-Anbieter und Aufladestationen für E-Bikes errichtet werden sollen. Eine zweite Mobilstation wird in Hoffnungthal entstehen. „Das Thema Mobilität geht uns alle an. Nicht nur aufgrund der aktuellen Baustellen im Rösrather Stadtgebiet müssen wir alles für eine Verflüssigung der Verkehre tun, damit wir auch zukünftig am Standort arbeiten und leben können“, sagt Holger Kirchhof, Vorstand der OSMAB Holding AG und Vorsitzender des Gremiums.

Für betriebliches Mobilitätsmanagement warb Dr. Ulrich Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik der IHK Köln. Unternehmen könnten so einen Beitrag leisten, das Mobilitätsverhalten ihrer Mitarbeiter neu zu gestalten, die Mobilität im Arbeitsalltag neu zu ordnen und gleichzeitig die Belastung des Straßenverkehrs zu mindern. Die IHK Köln bildet Mobilitätsmanager aus, die in einem Fortbildungslehrgang zertifiziert werden. Diese sollen dann in den Unternehmen das betriebliche Mobilitätsmanagement organisieren.

Über die Bautätigkeiten auf den Start- und Landebahnen des Köln/Bonner Flughafens berichtete Benjamin Heese von der Flughafen Köln Bonn GmbH. Er erläuterte die kurz vor dem Abschluss stehenden Erneuerungsarbeiten und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Flugbetrieb sowie die vielfältigen Maßnahmen in Sachen Lärmschutz. „Die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens ist für das gesamte Rheinland enorm“, bekräftigt Soénius, „denn sowohl die Unternehmen als auch die vielen Privathaushalte, die im Onlinehandel ihre Waren aus aller Welt bestellen, profitieren von diesem leistungsfähigen Luftdrehkreuz.“ Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, die das Wirtschaftsgremium geschäftsführend betreut, lobte Investitionen von fast 80 Mio. € in Lärmschutzmaßnahmen für betroffene Anwohner, was die Akzeptanz des Flughafens erhöhe.

Außerdem stellte Torsten Schmitt vom Rheinisch-Bergischen Kreis das Onlinebewerberbuch „Wir sind bereit“ vor, eine Onlineplattform, auf der Schülerinnen und Schüler einen „Steckbrief“ erstellen und sich somit Unternehmen als potenzielle Auszubildende vorstellen können. 

Dr. Susanne Hartmann Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1600 0221 1640-1690 susanne.hartmann@koeln.ihk.de

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