Landrat Rock stellt sich Fragen der Wirtschaft

Pressemitteilung 12. November 2020: Beratende Versammlung Rhein-Erft fordert mehr Flächen und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur

Erstmals hat sich Frank Rock, seit 1. November Landrat des Rhein-Erft-Kreises, den Fragen der Wirtschaft in der Beratenden Versammlung Rhein-Erft der IHK Köln gestellt. „Gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise mit ihren vielen Verwerfungen ist es wichtig, dass der Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung weiter funktioniert, auf den Wegen, die heute möglich sind“, sagte Michael Volkmann, Geschäftsführer der brüneo Gesellschaft für gute Geschäfte mbH und Vorsitzender der Beratenden Versammlung.

Insgesamt rund vierzig Unternehmerinnen und Unternehmer nahmen an der jüngsten Hybrid-Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums teil. Zugeschaltet war Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln. Themen waren unter anderem der Stand der Planungen für die neue Rheinquerung im Süden von Köln sowie der Koalitionsvertrag der Jamaika-Koalition im Rhein-Erft-Kreis. „Viele wichtige Themen werden darin angesprochen, insgesamt kommen einige zentrale Anliegen der Wirtschaft aber leider zu kurz“, sagte Thorsten Zimmermann, Leiter der Geschäftsstelle Rhein-Erft der IHK Köln.

Die Unternehmerinnen und Unternehmen sprachen sich konkret für die dringend notwendige Ausweisung von weiteren Gewerbe- und Industrieflächen aus, vor allem den sogenannten „Barbarahof“ auf den Flächen der Städte Erftstadt und Hürth. Zudem forderten sie den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur. Aus Sicht der Wirtschaft umfasse dies neben der Ertüchtigung des ÖPNV und Fahrradschnellwegen auch in Zukunft Straßen für Individualverkehr. Unterstrichen wurde die Forderung, die Bonnstraße zwischen Frechen und Pulheim bis zur B59 und weiter bis zur A57 vierstreifig auszubauen. Die Forderung einer zusätzlichen Rheinquerung im Süden von Köln wurde erneuert. „Die gegenwärtigen Lücken im Verkehrsnetz müssen geschlossen werden. Dazu zählt zwingend die neue Rheinquerung“, betonte Helmut Schmitz, Geschäftsführender Gesellschafter der HUSCH Transporte GmbH und stellvertretender Vorsitzender der Beratenden Versammlung. In Abwägung der derzeit diskutierten Alternativen spricht sich die Wirtschaft bei der sogenannten Rheinspange für die nördliche Trasse in Verlängerung der Kerkrader Straße und den Bau einer Brücke aus. Eine Tunnellösung berge die Gefahr, dass diese wichtige Verbindung perspektivisch für Gefahrgut- und Schwerguttransporte ausfallen könne. Dieses Risiko müsse in unserer vernetzten Industrie- und Chemieregion unbedingt vermieden werden.

           


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