IHK-Wirtschaftsgremium Leverkusen fordert schnelle Nachbesetzung bei Wirtschaftsförderung

Pressemeldung, 25. November 2020: Unternehmerinnen und Unternehmer sprachen über Beeinträchtigungen durch Corona-Pandemie.

Leverkusen. Bei der jüngsten, virtuellen Sitzung des Wirtschaftsgremiums Leverkusen der IHK Köln zeigte sich beispielhaft, wie die Corona-Pandemie auch Unternehmen beeinträchtigt, die von den angeordneten Betriebsschließungen nicht direkt betroffen sind. Die Mitglieder des Gremiums diskutierten außerdem mit Oberbürgermeister Uwe Richrath über den Wirtschaftsstandort und bestätigten den Vorstand.

In den vergangenen Wochen hat sich auch bei vielen Leverkusener Betrieben die Corona-Lage verschärft. Zwar versuchen diese durch ausgeklügelte Konzepte das Risiko einer Infektion am Arbeitsplatz zu reduzieren, etwa durch getrennte Teams oder, wenn möglich, den vermehrten Einsatz im Home-Office. Der Ausfall von Teilen der Belegschaft durch Quarantäne-Anordnungen kann im schlimmsten Fall gleichwohl zum Stillstand ganzer Produktionsbereiche führen. Große Sorge bereiten den Unternehmerinnen und Unternehmern dabei die abweichenden Vorgaben der Gesundheitsämter am jeweiligen Wohnort der Beschäftigten. Da die Leverkusener Unternehmen häufig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehreren unterschiedlichen Kreisen und kreisfreien Städten beschäftigen, behindern unterschiedliche Regelungen die Planung und sorgen für Mehraufwand.

Aufmerksam auf die Unterstützungsangebote der IHK für Unternehmen, die von der Pandemie besonders betroffen sind, machte Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln. Sie betreut das Wirtschaftsgremium geschäftsführend: „Unsere Hotline für Soforthilfe, Überbrückungshilfe und Novemberhilfe von Bund und Land ist nach wie vor sehr stark gefragt. Außerdem informieren wir mehrmals pro Woche durch unseren Corona-Newsletter, über den wir tagesaktuell Änderungen bei Verordnungen und Förderprogrammen kommunizieren.“ (Informationen für Unternehmen zu Corona unter www.ihk-koeln.de/corona)

Oberbürgermeister Uwe Richrath, ständiger Gast im Wirtschaftsgremium, zeigte sich zufrieden mit den Auswirkungen der Gewerbesteuersenkung. Auch die Mitglieder des Wirtschaftsgremiums haben die Senkung begrüßt. Trotz der Einbrüche durch die Corona-Pandemie sei der für dieses Jahr gesetzte Zielwert fast erreicht, sagte Richrath. Dazu habe auch die Akquise neuer Unternehmen beigetragen. Richrath berichtete darüber hinaus über die bisherigen Entwicklungen bei der Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL). Die Gremiumsvorsitzende Natalie Kühn, Geschäftsführerin der SK-Elektronik GmbH, mahnte in diesem Zusammenhang eine zügige Nachbesetzung der WfL-Geschäftsführer-Position an. „Wir brauchen eine starke WfL, um neben der Ansiedlung von neuen Unternehmen auch den schon ansässigen Unternehmen unterstützend zur Seite zu stehen“, sagte Kühn.

In der Sitzung bestätigten die Mitglieder außerdem den Vorstand für die nächsten fünf Jahre. Dabei wurde Natalie Kühn in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Als Stellvertreter bestätigt wurden Dirk Emmerich, geschäftsführender Gesellschafter der TALKE-Emmerich GmbH & Co. KG, und Detlev Szczukowski, Geschäftsführer der WINWORK PersonalService GmbH. „Wir bedanken uns für das Vertrauen und möchten weiterhin den konstruktiven Dialog mit Politik und Verwaltung fortsetzen“, so die Vorstandsmitglieder nach der Wahl. „Wir sind gespannt auf die Ziele des wiedergewählten Oberbürgermeisters und freuen uns, wenn wir als Stimme der Wirtschaft zur Umsetzung dazu beitragen können.“

Jörn Wenge Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1620 0221 1640-1690 joern.wenge@koeln.ihk.de

Jörn Wenge

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