IHK-Wirtschaftsgremium Leichlingen hofft auf Durchbruch für Innenstadtentwicklung

Außerdem: Pläne für drei Mobilstationen und drei neue Kindertagesstätten sowie „Vielfalt im Unternehmen"

Leichlingen, 20. November 2018. Um die Stadtentwicklung in Leichlingen ging es beim jüngsten Treffen des IHK-Wirtschaftsgremiums Leichlingen. Die Leiterin des Fachbereichs Bauen und Wohnen der Stadt Leichlingen, Andrea Murauer, präsentierte dazu den Unternehmerinnen und Unternehmern die aktuellen Pläne von drei Mobilstationen am Bahnhof sowie an den beiden Busbahnhöfen in Leichlingen und Witzhelden. Sie sind Teil eines kreisweiten Mobilitätskonzeptes im Rahmen der Regionale 2025. Vorgesehen sind Verknüpfungspunkte verschiedener Verkehrsträger, um den Umstieg vom Auto auf Fahrrad, Bus und Bahn zu erleichtern.

Außerdem informierte Murauer die Gremiumsmitglieder über den aktuellen Stand zur Innenstadtentwicklung auf dem ehemaligen Kaufpark-Gelände, für das im Frühjahr 2019 die Offenlage des Bebauungsplanes vorgesehen ist. Bei optimalem Verlauf könnten die Bauarbeiten dann Ende 2019/Anfang 2020 starten. „Wir hoffen, dass mit dem vorliegenden Entwurf nach vielen Jahren endlich der Durchbruch gelingt“, so Joachim Feuchter, Geschäftsführer der ZWEIWEG International GmbH & Co. KG und stellvertretender Vorsitzender des IHK-Wirtschaftsgremiums. „Eine funktionierende Innenstadt mit ansprechender Gestaltung ist ein Gewinn für die Gesamtstadt und kommt nicht zuletzt auch unseren Mitarbeitern zu Gute“, sagt Feuchter weiter. Eva Babatz, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg, betont: „Wir begleiten den Prozess mit allen Wendungen jetzt schon seit rund zehn Jahren sehr intensiv. Wir fordern die Leichlinger Politik auf, an einem Strang zu ziehen und die nötigen Beschlüsse zu fassen, um das Leichlinger Mammut-Projekt abzuschließen.“

Als Gastrednerin des Gremiums, das diesmal in der Klinik Wersbach tagte, referierte Dr. Sandra von Möller, Vizepräsidentin der IHK Köln und Geschäftsführerin der BÄ*RO GmbH & Co. KG, zum Thema „Vielfalt in Unternehmen“. Unter dem Begriff „Vielfalt“, so die Unternehmerin, werde die Anerkennung und Wertschätzung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, ethnischer Herkunft oder sexueller Orientierung verstanden. „In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels muss gerade das Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund sowie von Frauen gehoben werden“, appellierte von Möller an die Betriebe. Aus ihrer eigenen Belegschaft hatte die Leichlinger Unternehmerin noch die Bitte an Bürgermeister Steffes mitgebracht, für mehr Kinderbetreuung zu sorgen. Das Stadtoberhaupt, ständiger Gast im Gremium, erklärte daraufhin, dass zurzeit drei neue Kindertagesstätten in Planung seien.

Angela Hilsmann-Korbanka Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1640 0221 1640-1690 angela.hilsmann-korbanka@koeln.ihk.de

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