IHK-Wirtschaftsgremium Kürten: Weitere Bemühungen zum Gewerbegebiet in Spitze gefordert

Pressemitteilung, 14. Dezember 2020. Bisheriger Vorstand und Stellvertretende im Amt bestätigt

Das Wirtschaftsgremium Kürten der Industrie- und Handelskammer zu Köln wählte in der jüngsten Sitzung, die erstmals virtuell stattfand, den Vorstand für die nächsten fünf Jahre: Karl Christoph Höver, Geschäftsführer der BAM-Apparatebau GmbH, wurde in seinem Amt als Vorsitzender des Gremiums bestätigt. Stellvertretende bleiben wie bisher Christoph Brochhaus, Geschäftsführer der NORDHAUS Fertigbau GmbH, und Diana Schramm, Geschäftsführerin der SARIVA GmbH. Auch bei der Arbeit setzt das Wirtschaftsgremium auf Kontinuität: „Wir möchten als Stimme der örtlichen Wirtschaft den guten Dialog mit der Verwaltung und der Politik fortsetzen“, so Höver.

Bürgermeister Willi Heider, ständiger Gast im Wirtschaftsgremium, berichtete über einen stabilen Haushalt der Gemeinde, da die Mehrausgaben und Mindereinnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aus dem Kommunalhaushalt isoliert und über einen Zeitraum von 50 Jahren abgeschrieben werden können. Um das Gewerbegebiet in Spitze und damit neue Einnahmen für den Haushalt erschließen zu können, will Heider das Gespräch mit der Verwaltungsspitze der Stadt Bergisch Gladbach suchen. „Interkommunale Gewerbegebiete sehen wir sehr positiv“, sag dazu Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, die das Wirtschaftsgremium geschäftsführend betreut. „Vor allem Unternehmen, die weiter wachsen wollen, sind auf Gewerbeflächen in unmittelbarer Umgebung angewiesen, um ihre Mitarbeiter zu halten. Neue Gewerbeflächen dienen daher der Sicherung von Arbeitsplätzen vor Ort und der Vermeidung von Pendlerverkehr.“

Ausführlich tauschten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer über ihre Erfahrungen mit der Corona-Pandemie aus. Die Betroffenheit ist dabei allerdings sehr stark von der Branche abhängig. Während Unternehmen rund um die Digitalisierung profitieren, berichteten Unternehmen aus der Gastronomie, der Touristik und der Veranstaltungsbranche über starke Umsatzeinbrüche und Industrieunternehmen sehen sich mit veränderten Absatzmärkten konfrontiert. „Auch wir sind mit einem Auftragsrückgang stark von der Krise betroffen“, erläutert Höver, blickt aber positiv in die Zukunft: „Not macht erfinderisch. Wir sehen bei uns aktuell einen enormen Schub in Sachen Innovation. Wir sind optimistisch, dass wir mit neuen Geschäftsfeldern den Weg aus der Krise meistern.“ Sorge bereitet der IHK und der Arbeitsagentur für Arbeit die im Vorjahresvergleich um etwa zehn Prozent niedrigere Quote der neu geschlossen Ausbildungsverhältnisse. Babatz riet den Anwesenden: „Investieren Sie trotz Corona in die Ausbildung, denn der Fachkräftemangel bleibt uns auch nach Corona auf den Fersen.“

Sabina Janssen Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1670 0221 1640-1690 sabina.janssen@koeln.ihk.de

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