IHK Köln kritisiert geplante Einstellung von Fahrten der Regionalbahn 38

Im Sinne der Pendler und Unternehmen sollten Alternativen gesucht werden.

Köln, 7. November 2019. Die IHK Köln kritisiert die geplante mehrjährige Einstellung von nahezu allen Fahrten der Regionalbahn 38 zwischen Köln und Kerpen-Horrem. „Gerade in Zeiten, wo der ÖPNV an Bedeutung gewinnt und aus guten Gründen noch wichtiger werden soll, ist das ein falsches Signal", sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. „Die Pendler in der Region und indirekt auch die Unternehmen sind auf einen verlässlichen und attraktiven Nahverkehr angewiesen“, ergänzt Dr. Ulrich S. Soénius, stellv. Hauptgeschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik. „Die Erreichbarkeit des Betriebs ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität eines Arbeitgebers.“

Laut einem Zeitungsbericht hatte der NVR mitgeteilt, die RB 38 könne während der Bauarbeiten in Deutz wegen dann fehlender Wendemöglichkeiten nicht mehr auf der Strecke verkehren. „Die Verantwortlichen sollten überprüfen, ob wirklich alle Möglichkeiten in Betracht gezogen worden sind“, sagt Soénius. „Womöglich wäre eine Alternative, die RB über Deutz hinaus zum nächsten Wendepunkt zu führen oder aber andere Wagen einzusetzen, die in Köln-Ehrenfeld oder am Kölner Hauptbahnhof keine Wendemöglichkeit benötigen.“

In jedem Fall, so Soénius, sollten zusätzliche Belastungen für die Pendler vermieden werden.

Jörn Wenge Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1620 0221 1640-1690 joern.wenge@koeln.ihk.de

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