IHK Köln begrüßt Ausnahmen vom LKW-Durchfahrtsverbot

Die Stadt Köln macht Kombiverkehren den Weg frei - ökologisch wie ökonomisch ist das eine gute Entscheidung.

 Köln, 4. Dezember 2019. Die IHK Köln begrüßt die Entscheidung der Stadt Köln, das LKW-Durchfahrtsverbot auf der Rheinuferstraße für den kombinierten Verkehr zwischen Niehler Hafen und Kölner Süden aufzuheben. „Das ist für die betroffenen Unternehmen und die Umwelt eine sehr gute Nachricht“, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. Spediteure, die Hafengüter transportieren, müssten nun keine Umwege mehr fahren: „Gut ist auch, dass die Stadt jetzt auf langwierige Genehmigungsverfahren für die Ausnahmen verzichtet und eine Allgemeinverfügung erlassen hat.“

Wäre das Verbot weiterhin ohne Ausnahmen aufrechterhalten worden, wären insgesamt etwa 1,2 Millionen Kilometer Umwegfahrten in einem Jahr angefallen, sagt Dr. Ulrich S. Soénius, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Köln und Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik. „Dies wäre auch für die Verbesserung der Luft ein großer Rückschlag gewesen“, sagt Soénius. „Den Weg für den Kombiverkehr frei zu machen, ist ökonomisch wie ökologisch sehr sinnvoll.“ Eigentlich, so Soénius, hätte der Niehler Hafen von vornherein in die Durchfahrtsverbotszone mit aufgenommen werden müssen – „dann wären Fahrten vom und zum Hafen als Ziel- und Quellverkehre direkt von dem Verbot ausgenommen gewesen".

Jörn Wenge Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1620 0221 1640-1690 joern.wenge@koeln.ihk.de

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