Dezember-Geschäft lässt sich nicht kompensieren

Pressemeldung 14.12.2020: Einzelhandel braucht Weihnachtshilfe

Angesichts der erneuten Schließung der Geschäfte ab Mittwoch stehen bei der IHK Köln heute die Telefone nicht mehr still. „Die Einzelhändler sind verzweifelt: Sie haben die Geschäfte und Lager voll mit Weihnachtsware, und die werden sie Mitte Januar wohl nicht mehr los. Die Situation ist für viele existenzbedrohend. Wir brauchen jetzt schnell und unbürokratisch eine Hilfe parallel zu der Novemberhilfe für die Gastronomie, beispielsweise orientiert am Dezember-Umsatz im letzten Jahr“, sagt Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln.

„Außerdem gibt es wieder viele Unsicherheiten: Was ist mit Geschäften, die teils Einzelhandel, teils Großhandel sind? Oder mit Werkstätten mit Verkaufsräumen? Dies muss schnell und klar kommuniziert werden, damit die Verantwortung für die Umsetzung nicht bei den einzelnen Kommunen liegt und unterschiedlich ausgelegt wird“, so Grünewald weiter. „Für den Moment der Wiedereröffnung erwarten wir rechtzeitige Konzepte und Ideen, damit sich die regionale Wirtschaft darauf einstellen kann. Der Gesundheitsschutz steht über allem, das ist klar – bei Berufsverboten müssen die finanziellen Hilfen dann aber auch zügig bei den Betroffenen ankommen.“

Dr. Susanne Hartmann Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1600 0221 1640-1690 susanne.hartmann@koeln.ihk.de

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