International

Update Außenwirtschaft: Oktober 2021, 2. Ausgabe

Aktuelle Termine und Informationen für Unternehmen rund um das Auslandsgeschäft

Außenwirtschaftsreport 2021

Der weltweite Warenverkehr steigt nach der Corona-Krise wieder an – und mit ihm die Zahl der Ursprungszeugnisse. Das zeigt der aktuelle Außenwirtschaftsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Die zur vorübergehenden Verwendung im Ausland – etwa für Montageeinsätze oder Messen – genutzten Carnet-Passierscheine erholen sich dagegen nur auf niedrigem Niveau. Weitere Informationen und den vollständigen Außenwirtschaftsreport finden Sie auf der Internetseite des DIHK.
Quelle: DIHK, 21.10.2021

Außenwirtschaftsveranstaltungen

Webinar “Neue Absatzchancen in Österreich”, 9. November 2021

Österreich ist, nicht zuletzt aufgrund der (räumlichen) Nähe und der hohen Kaufkraft, ein interessanter Absatzmarkt für deutsche Produkte und Dienstleistungen. Im Workshop informiert die AHK Österreich über wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen in Österreich, etwaige Fördermöglichkeiten und die nicht zu unterschätzenden Mentalitätsunterschiede sowie Unterstützungsmöglichkeiten bei der Vertriebspartnersuche.
Informationen und Anmeldung

Webinar “Was bedeutet die britische Plastiksteuer für deutsche Betriebe”, 10. November 2021

Deutsche Exporteure, die Verpackungen und Verpackungsmaterialien aus Kunststoff ins Vereinigte Königreich einführen, können von der neuen britischen Plastiksteuer betroffen sein, die am 1. April 2022 in Kraft tritt. Das Webinar der AHK Großbritannien informiert über die Details.
Informationen und Anmeldung

Webinar "Herausforderung Export - Plötzlich internationaler Player", 17. November 2021

Das kostenfreie Webinar soll einen Überblick an Exporteure geben, die bisher keine oder wenig Erfahrung haben, und aufzeigen, mit welchen Themen sie sich auseinandersetzen sollten, um Exportgeschäfte erfolgreich abschließen zu können.
Informationen und Anmeldung

Webinar “Beschaffungsmarkt Vietnam: Chancen und Risiken – unter Berücksichtigung des Lieferkettengesetzes”, 24. November 2021

Vietnam weist langfristig interessante Möglichkeiten im Bereich Beschaffung auf, vor allem als zusätzlicher Standort. Wie ist die Situation in Vietnam, wo liegen die Chancen und Risiken im Bereich Beschaffung, was ist bei Verhandlungen mit vietnamesischen Geschäftspartnern zu beachten? Was sollten Sie mit Blick auf das Lieferkettengesetz im Auge haben? Über diese Themen berichten und diskutieren Experten im Rahmen des Webinars.
Informationen und Anmeldung

Webinar "China 2021: Rechtliche Chancen und Barrieren", 26. November 2021

Führende China-Expertinnen und -Experten aus Bundesministerien, Anwaltskanzleien, Unternehmen und der Wissenschaft analysieren und diskutieren die neuesten Entwicklungen, aber auch den aktuellen Stand der deutsch-chinesischen und europäisch-chinesischen Beziehungen sowie Mechanismen zur Streitlösung im China-Geschäft. Zu dem kostenlosen Webinar lädt die Deutsch-Chinesische Juristenvereinigung e.V. in Zusammenarbeit mit der IHK Köln ein.
Programm und Anmeldung

Webinar „Effiziente Nutzung von Datenbanken im Außenhandel", 30. November 2021

Wo findet man Zolltarifnummern und kann Zollsätze recherchieren? Welche Papiere und Dokumente müssen bei der Einfuhrverzollung im Empfangsland vorliegen und wie müssen sie aufgemacht sein? Welche Einfuhrbestimmungen gelten für meine Waren? Die Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie im Rahmen unseres kostenfreien Webinars.
Programm und Anmeldung

Webinar "Herausforderung Export - Plötzlich internationaler Player", 8. Dezember 2021

Das kostenfreie Webinar soll einen Überblick an Importeure geben, die bisher keine oder wenig Erfahrung haben, und aufzeigen, mit welchen Themen sie sich auseinandersetzen sollten, um Importgeschäfte erfolgreich abschließen zu können.
Informationen und Anmeldung

Länderinformationen

Lieferketten zwischen Deutschland und den Golfstaaten

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz tritt zwar erst Anfang 2023 in Kraft, schon jetzt sollten Unternehmen im Geschäft mit den arabischen Golfstaaten aber Vorkehrungen treffen. Dies betrifft zum einen den Export von bestimmten Chemikalien in die Vereinigten Arabischen Emirate. Ebenfalls als Beispiel kann das Gewerkschaftsverbot in Saudi-Arabien genannt werden. Germany Trade & Invest (GTAI) hat dazu einen Artikel veröffentlicht.
Quelle: GTAI, 14.10.2021

Frankreich: AHK errichtet Mediationszentrum

Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer erweitert ihre Aktivitäten um ein Mediationszentrum, das auf die Beilegung von Unternehmensstreitigkeiten im deutsch-französischen Kontext spezialisiert ist. Nähere Informationen dazu hat die AHK auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
AHK Frankreich, 11.10.2021

Russland: Neue Betrugsmaschen

Deutsche Unternehmen sind wieder häufiger das Ziel von Betrugsmanövern aus Russland. Die Deutsche Auslandshandelskammer in Moskau betont, dass es sich bei den Betrugsversuchen um Einzelfälle handelt. Sie mahnt aber zur Vorsicht und warnt vor Zahlungen ohne Prüfung der vermeintlichen Geschäftspartner. Weitere Informationen enthält ein Artikel von GTAI.
Quelle: GTAI, 11.10.2021

USA: Einreise | National Interest Exceptions (NIE)

 Am 15. Oktober 2021 hat das Weiße Haus bekannt gegeben, dass am 8. November eine neue Einreiserichtlinie in Kraft tritt, wonach ausländische Reisende in die USA einreisen können, sofern Sie über einen vollständigen Impfstatus gegen Covid-19 verfügen. Laut CDC werden alle Impfstoffe anerkannt, die sowohl von der amerikanischen Food and Drug Administration als auch von der WHO zugelassen sind. Derzeit wird noch an den Umsetzungsdokumenten für die neue Richtlinie gearbeitet. Weitere Informationen zur Einreise in die USA auf der Internetseite der IHK Düsseldorf.
Quelle: IHK Düsseldorf, 18.10.21
 

VR China: Energiekrise führt zu Lieferengpässen bei wichtigen Produkten

Bis die Stromversorgung in China wieder reibungslos läuft, könnten Monate vergehen. Das dürfte Lieferengpässe bei wichtigen kritischen Produkten in China und weltweit verschärfen. Über die aktuelle Situation informiert ein Artikel von Germany Trade & Invest (GTAI).
Quelle: GTAI, 22.10.2021

Messen und Ausstellungen weltweit

NRW-Gemeinschaftsstand auf dem MWC Barcelona 2022, 28. Februar bis 3. März 2022

Der MWC Barcelona ist die weltweit größte und bedeutendste Messe für die Mobilfunkbranche. Alle großen, namhaften Technologieunternehmen sowie Mobilfunkunternehmen, App-Entwickler oder Unternehmen, die mit mobilen Anwendungen arbeiten, wie z.B. Automobilhersteller, sind auf der Messe vertreten (HUAWEI, Samsung, Ericsson, Sony, Deutsche Telekom). Der Gemeinschaftsstand ist eine offizielle Messebeteiligung des Landes NRW und bietet Startups und Kleinen und Mittleren Unternehmen (KuM) eine gute Möglichkeit, sich zu günstigen Konditionen direkt an dieser internationalen Fachmesse zu beteiligen. Offizieller Anmeldeschluss bei NRW.GLOBAL BUSINESS ist der 18. November 2021. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von NRW. GLOBAL BUSINESS.
Quelle: NRW.GLOBAL BUSINESS

Zoll- und Außenwirtschaftsrecht

Taiwan: Zoll und Einfuhr kompakt

Das GTAI-Merkblatt “Zoll und Einfuhr kompakt - Taiwan” gibt Exporteuren einen Kurzüberblick über Einfuhrverfahren, Warenbegleitdokumente, zu zahlende Abgaben sowie Verbote und Beschränkungen.
Quelle: GTAI, 27.10.2021

Merkblatt zu Art. 5 EU-Dual-Use-VO in Englisch verfügbar: Leaflet on Art. 5 of the EU Dual-Use Regulation

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt das Merkblatt zum Art. 5 der EU-Dual-Use-VO nun auch in englischer Sprache zur Verfügung.
Quelle: BAFA, 22.10.2021

Endgültige EU-Anti-Dumpingmaßnahmen gegen Aluminiumerzeugnissen aus China

Die EU-Kommission hat am 11. Oktober 2021 endgültige Antidumpingmaßnahmen gegenüber den Einfuhren von flachgewalzten Aluminiumerzeugnissen mit Ursprung in China für einen Zeitraum von fünf Jahren angenommen, um unlauteren Handelspraktiken entgegenzuwirken. Die Höhe der Antidumpingzölle liegt zwischen 14,3 und 24,6 Prozent. Gleichzeitig hat die Kommission die Anwendung dieser Maßnahmen für einen Zeitraum von neun Monaten ausgesetzt, da sich die Marktbedingungen nach dem Untersuchungszeitraum geändert haben. Denn die EU-Nachfrage nach den betreffenden Waren ist so stark gestiegen, dass diese Aluminiumerzeugnisse nur noch schwer zu beschaffen sind. Der Vorschlag, endgültige Zölle einzuführen und ihre Anwendung vorübergehend auszusetzen, wurde von den Mitgliedstaaten unterstützt. Folglich werden die Antidumpingmaßnahmen ab dem 11. Juli 2022 gelten. Die Kommission wird die Entwicklungen auf dem Markt, einschließlich der Einfuhren aus China, weiterhin regelmäßig überwachen und kann die Aussetzung beenden, wenn die Voraussetzungen für die Aussetzung nicht mehr gegeben sind.
Quelle: DIHK, 22.10.2021

Neue Runde der Zollaussetzungen

Die EU-Kommission hat am 18.Oktober 2021 im Amtsblatt der EU (C 421/8) eine Mitteilung an die Wirtschaftsbeteiligten zur neuen Runde von Anträgen von "Aussetzung der autonomen Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für bestimmte gewerbliche und landwirtschaftliche Waren" veröffentlicht. Die EU-Kommission informiert, dass Anträge auf Zollaussetzung für die Runde im Juli 2022 übermittelt wurden. Die Liste der Waren, für die eine Zollaussetzung beantragt wird, kann auf der Website der Kommission zur Zollunion abgerufen werden. Einwände gegen neue Anträge sind über die nationalen Verwaltungen bis spätestens zur zweiten, für den 15. Dezember 2021 anberaumten Sitzung der Gruppe „Wirtschaftliche Tariffragen“ zu übermitteln.
Quelle: Amtsblatt der EU, 18.10.2021

WTO führt neues Online-Tool ein

Am 7. Oktober 2021 hat die Welthandelsorganisation (WTO) ein HS-Tracker-Tool zur Verfügung gestellt, mit dem Unternehmen Änderungen im Harmonisiertem System (HS) verfolgen können, das zur Klassifizierung von Gütern im internationalen Handel verwendet wird. Im neuen Tool zeigt der „Subheading Visualizer“ an, wie sich ein bestimmter HS-Code in verschiedenen Versionen des HS hinweg geändert hat, mit einer Erklärung des WCO, warum die Änderungen vorgenommen wurden. „HS auf einen Blick“ bietet einen breiten Überblick über die HS-Änderungen, indem die verschiedenen Versionen des HS in einer einzigen kombinierten Struktur zusammengefasst werden.
Quelle: DIHK, 15.10.2021

ATLAS-Einfuhr und Ausfuhr: Änderungen an den Arten des Geschäftes ab dem 15.01.2022

Die ATLAS-Info 0232/21 informiert, dass zum 1. Januar 2022 Änderungen an den Arten des Geschäftes im Einfuhr- und Ausfuhrbereich in Kraft treten. Das Statistische Bundesamt hat hierzu einen Leitfaden mit einer Übersicht der Änderungen auf seiner Homepage veröffentlicht. ATLAS-seitig können diese Änderungen erst zum 15. Januar 2022 umgesetzt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die bisher bekannten Codes zu verwenden. Für den Einfuhrbereich gelten bestimmte Besonderheiten. Details enthält die ATLAS-Info 0232/21 vom 13. Oktober 2021.
Quelle: Zoll.de, 14.10.2021 

Lieferantenerklärung – Erinnerung: Übergangsfrist läuft Ende 2021 aus

Weil das Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich extrem kurzfristig abgeschlossen wurde, konnten und können Erklärungen zum Ursprung auch ausgestellt werden, wenn noch keine Lieferantenerklärung mit dem Vereinigten Königreich als Präferenzland vorliegt. Bis zum Ende des Jahres 2021 müssen diese aber vorliegen. Dies ist festgelegt in der Durchführungsverordnung der EU 2020/2254.
 
Ihre Ansprechpartnerinnen:
Länder und Märkte
Michaela Grau, Tel. 0221 1640-1562
E-Mail: michaela.grau@koeln.ihk.de
Gudrun Grosse, Tel. 0221 1640-1561
E-Mail: gudrun.grosse@koeln.ihk.de
Lisa Pläster, Tel. 0221 1640-1553
E-Mail: lisa.plaester@koeln.ihk.de

Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
Özlem Tabakoglu, Tel. 0221 1640-1557
E-Mail: oezlem.tabakoglu@koeln.ihk.de
Sandra Vogt, Tel. 0221 1640-1554
E-Mail: sandra.vogt@koeln.ihk.de